Unser Kurfürstliches Amtshaus Dauner Burg ist nicht nur ein historisches Gebäude voller Geschichten. Ein besonderes Anliegen ist es, unsere Gäste genussvoll zu verwöhnen. Zu diesen Genussbotschaftern, auf der Dauner Burg, zählt auch unser achtköpfiges Küchenteam, unter der Leitung von Küchenchef Stefan Kessler. „Seit sechs Jahren komme ich jeden Tag gern zur Arbeit in unsere Hotelküche“, verrät Kessler. Doch wir wollten es etwas genauer wissen. Wie ist er zu uns auf die Dauner Burg gekommen, wie läuft „der Alltag“ in der Burg-Küche ab und was hält er eigentlich von Food Trends? 

Was verschlägt einen Koch in die Eifel? 

Ich habe bereits meine Ausbildung in der Eifel absolviert. In einem sehr guten Vier Sterne Hotel, welches es aber heute leider nicht mehr gibt. Meine Ausbildung in dem Haus hat mich aber sehr geprägt. Ich habe in der Zeit viel gelernt für die Basis einer guten Küchen – gekocht wurde von der Linsensuppe bis hin zur perfekten Zubereitung edler Produkte. 

Im Juli 2012 fing ich, im Restaurant Graf Leopold auf der Dauner Burg, als Chef de partie an. Hier kam ich zum ersten Mal näher mit der Sterne-Gastronomie in Berührung. Seit September 2015 konnte ich die Stelle des Sou Chef übernehmen und war die rechte Hand des damaligen Küchenchefs. Die Leitung der Küche übernahm ich im Januar 2017.

Was ist so besonders am Restaurant „Graf Leopold“?

Ich hasse Hektik. Uns liegt es daher am Herzen, eine besondere Ruhe zu vermitteln. Sowohl durch unsere Küche als auch in der Arbeit am Gast. Für uns ist der persönliche Service, neben der frischen und ehrlichen Küche, sehr wichtig. Doch auch das Ambiente, aus hochwertigen und teilweise antiken Mobiliar, spielt sicherlich eine große Rolle für den besonderen Wohlfühlfaktor. 

Gibt es so etwas wie eine Küchenphilosophie?

Wir kochen prägend auf der klassischen französischen Küche. Ich persönlich liebe diese Art der Gastronomie: gute Saucen, perfektes Handwerk, Disziplin, die besten Grundprodukte und auch der respektvolle Umgang mit den Produkten. 

Doch natürlich muß auch auf die Änderung von Küchentrends geachtet werden. Heute wird leichter und puristischer gekocht. Mit unserem Küchenteam berücksichtigen wir natürlich auch diese Wünsche. 

In drei Worten zusammengefasst würde ich sagen, unsere Küche ist lecker, modern-fokussiert und klar. Sie basiert immer auf einem perfekten Handwerk und Top Produkten aus Nah und Fern. 

Stichwort Foodtrends – Braucht man die? 

Ich persönlich finde, jeder darf und sollte selber über seine Ernährung entscheiden und nicht einfach irgendwelchen „Foodtrends“ hinterherlaufen. 

Foodtrends kommen und gehen, einige bleiben und etablieren sich. In der Gesellschaft angekommen sind, meiner Meinung nach, beispielsweise Vegetarier und Veganer. Hier würde ich auch gar nicht mehr von einem Foodtrend sprechen sondern es als Lebenseinstellung ansehen. Dazu gehören natürlich auch Gastro Konzepte und vernünftige, gesunde und leckere Rezepte. 

Ich selber liebe übrigens „gutes Essen“. Dieses besteht für mich aus ehrlichen Produkten und einer verwurzelten Küche. Für mich persönlich gehört auch Fleisch und Fisch dazu. Um die Qualität zu wahren, sollte man jedoch nachvollziehen können, woher Produkte kommen. 

Kommen viele Küchenprodukte auf der Dauner Burg direkt aus der Eifel?

Wir verfügen über ein großes Lieferantennetzwerk. Viele unserer Produzenten (Bauern, Jäger, Obst- und Gemüsebauern) kommen aus der Region und das nicht nur, weil ich persönlich die Eifel liebe und eine Schwäche für heimatliche Produkte habe. 

Spontan geantwortet – Wein- oder Biertrinker?

Kommt darauf an. Zu einem leckeren Essen trinke ich sehr gern einen guten Wein. Der darf es auch im Sommer, zu Entspannung und Genuss, auf der Terrasse sein. 

Nach einem anstrengenden Tag schmeckt aber ein ‚Feierabendbier‘ auch mal ganz gut und mit guten Freunden am Lagerfeuer gehört das Anstossen mit Heimatbier einfach dazu. 

Haben Sie Lust bekommen auf genussvoll-leckere Tage in unserem Kurfürstlichen Amtshaus Dauner Burg? Dann werfen Sie doch einfach mal einen Blick auf unsere „Arrangements für Geniesser“.