Die Chronik der Dauner Burg und des Schloss-Hotels Kurfürstliches Amtshaus

Inmitten der Kreisstadt Daun, im Herzen der romantischen Vulkaneifel, ragt hoch auf Balsatgestein eines erloschenen Vulkans das Schloss-Hotel „Kurfürstliches Amtshaus“. In ihm vereinigen sich zahlreiche Spuren alter Kulturen und reichhaltiger Geschichte.

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  • 700 v. Chr.: Fliehburg der Kelten
  • 50 v. Chr.: Befestigte Warte der Römer
  • Ende 9. Jhd.: Erbauung der Dauner Burg
  • 1352: Erste teilweise Zerstörung der Burg bei der Einnahme durch die Kurfürsten Balduin von Trier und Wilhelm von Köln. Die Teilung der Burg zwischen den beiden Kurfürsten wird mit Vertrag besiegelt, aber nie vollzogen
  • 1618 – 1648: Stadt und Burg leiden sehr unter dem Dreißigjährigen Krieg
  • 1643: Burgherren werden in den Reichsgrafenstand erhoben und nennen sich „Grafen und Herren von und zu Daun“
  • 1689: Stadt Daun & Burg werden durch französische Truppen des Königs Ludwig XIV. zerstört
  • 1712: Renovierung der Burg. Der Trierer Kurfürst und Herzog von Lothringen, Karl-Joseph, erbaut ein Jagdschloss mit Amtssitz
  • 1793: Französische Revolution; Ende des kurfürstentums Trier, Franzosen werden Besitzer der Burg
  • 1815: Preußischer Staatsbesitz
  • 1948: Das Land Rheinland-Pfalz übernimmt die Hoheitsrechte
  • 1957: Die Stadt Daun wird Eigentümerin der Burg
  • 1978: Die Burg geht in privaten Besitz über
  • 1979 – 1981: Ausbau & Erweiterung von Burg und Schloss. Entstehung des Schloss-Hotels Kurfürstliches Amtshaus
  • 1983 – heute: Eigentümer Familie Probst
Leopold von und zu Daun, Generalfeldmarschall, Fürst von Tiano, ist der berühmteste Spross der Dauner Burg:
  • 1657: Graf Wilhelm Johann Anton von Daun tritt in österreichische Dienste
  • 1705: Leopold Josef Maria, Enkel von Graf Wilhelm, wird geboren
  • 1718: Eintritt in den Militärdienst
  • 1739: Beförderung zum Feldmarschall-Leutnant aufgrund seiner Verdienste im Türkenkrieg
  • 1740-1742: Teilnahme am I. Schlesischen Krieg
  • 1744 – 1745: Teilnahme am II. Schlesischen Krieg
  • 1754: Ernennung zum Generalfeldmarschall
  • 1756-1763: Teilnahme am Siebenjährigen Krieg zwischen Österreich und Preußen
  • 1757: Leopold bereit Prag; besiegt den „Alten Fritz“ bei Köln; bricht damit den Mythos der preußischen Unbesiegbarkeit
  • 1758: Erster Träger des für ihn gestifteten Großkreuzes des Maria-Theresien-Ordens; gewinnt erneut bedeutende Schlacht gegen Preußen bei Hochkirsch; wird zum Oberbefehlshaber der gesamten österreichischen Streitmacht ernannt
  • 1766: Leopold stirbt in Wien; Begräbnisstätte in Wiener Augustinerkirche; Grabinschrift u.a. „Retter österreichischer Staaten… Wiederhersteller der Kriegszucht… rühmlicher Nacheiferer der Helden des Altertums…“