Die Entstehung der Maare in der Vulkaneifel war einst dramatisch und wild. Umso stiller erscheinen sie uns heute und das macht sie so geheimnisvoll. Um diese stillen Zeugen des Kampfs der Elemente ranken sich unzählige Sagen und Geschichten. Entdecken Sie diese von erfahrenen Gästeführern während einer der Sonntagstouren, die zwischen April und Oktober 2017 stattfinden.

Termin: Jeden Sonntag um 11:00 Uhr
Dauer: ca. 1,5 – 2 Stunden
Strecke: 3 bis max. 8 km
Geeignet für: Familien
Preis: 5,- EUR pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei
– keine Anmeldung notwendig –

Die Termine im Überblick:

  • 07. Mai – Trautzberger Maar
    Treffpunkt: 54558 Trautzberg, Ortsmitte an der Kapelle
  • 14. Mai – Holzmaar
    Treffpunkt: Parkplatz Holzmaar an der K17 (bei Gillenfeld)
  • 21. Mai: Schalkenmehrener Maar
    Treffpunkt: St.-Martin-Str. 9, 54552 Schalkenmehren, vor Hotel Michels
  • 28. Mai: Eichholzmaar
    Treffpunkt: Parkplatz am Eichholz-Maar, an der L 24 zwischen Steffeln und Duppach
  • 04. Juni: Pulvermaar
    Treffpunkt: Parkplatz Eingang Feriendorf Pulvermaar, 54558 Gillenfeld
  • 11. Juni: Weinfelder Maar
    Treffpunkt: Maarsattel, Parkplatz 2 zw. Weinfelder und Schalkenmehrener Maar, direkt an der L 64
  • 18. Juni: Gemündener Maar
    Treffpunkt: Parkplatz Waldcafe, Maarstr. 7, 54550 Daun-Gemünden
  • 25. Juni: Sangweiher
    Treffpunkt: Mehren, ehemalige Eisenbahnunterführung am Gewerbegebiet
  • 02. Juli: Ulmener Maar
    Treffpunkt: Ulmen, Sagenbrunnen auf dem Postplatz
  • 09. Juli: Windsborn Kratersee
    Treffpunkt: Bettenfeld, Mosenberg, Parkplatz am Hinkelsmaar
  • 16. Juli: Immerather Maar
    Treffpunkt: Immerath, Einmündung K 23 in die B 421 oberhalb des Ortes
  • 23. Juli: Meerfelder Maar
    Treffpunkt: Parkplatz Meerfelder Maar Ost
  • 30. Juli: Gemündener Maar
    Treffpunkt: Parkplatz Waldcafe, Maarstr. 7, 54550 Daun-Gemünden
  • 06. August: Trautzberger Maar
    Treffpunkt: 54558 Trautzberg, Ortsmitte an der Kapelle
  • 13. August: Holzmaar
    Treffpunkt: Parkplatz Holzmaar an der K17 (bei Gillenfeld)
  • 20. August: Schalkenmehrener Maar
    Treffpunkt: 54552 Schalkenmehren, Touristinformation, Maarstraße, Ortsmitte (unterhalb der Kirche)
  • 27. August: Eichholzmaar
    Treffpunkt: „Platz für alle“, 54597 Duppach, gegenüber der Kirche
  • 03. September – Pulvermaar
    Treffpunkt: „Rote“ Natur- und Geoparktafel in der Nähe des Eingangs Badeanstalt Pulvermaar, 54558 Gillenfeld
  • 10. September: Weinfelder Maar
    Treffpunkt: Parkplatz zw. Weinfelder und Schalkenmehrener Maar, direkt an der L 64
  • 17. September: Gemündener Maar
    Treffpunkt: Parkplatz Waldcafe, Maarstr. 7, 54550 Daun-Gemünden
  • 24. September: Sangweiher
    Treffpunkt: Mehren, ehemalige Eisenbahnunterführung am Gewerbegebiet
  • 01. Oktober: Holzmaar
    Treffpunkt: Parkplatz Holzmaar an der K 17 (bei Gillenfeld)
  • 08. Oktober: Meerfelder Maar
    Treffpunkt: Parkplatz Meerfelder Maar Ost
  • 15. Oktober: Eichholzmaar
    Treffpunkt: „Platz für alle“, 54597 Duppach, gegenüber der Kirche
  • 22. Oktober: Weinfelder Maar
    Treffpunkt: Parkplatz zw. Weinfelder und Schalkenmehrener Maar, direkt an der L 64
  • 29. Oktober: Windsborn Kratersee
    Treffpunkt: Bettenfeld, Mosenberg-Str., Ortsausgang Manderscheid, Abzweigung Mosenberg-Parkplatz von der L16

Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.geopark-vulkaneifel.de

Die Maare der Eifel – was ist ein Maar eigentlich?

Die Bezeichnung Maar ist aus dem lateinischen „mare“ (=Meer) abgeleitet und wird für den durch Wasserdampf-Eruptionen entstandenen, trichterförmigen Vulkantypus, der in die Landschaft „eingesprengt“ ist verwendet. Wenn ein Maar entsteht, trifft aufsteigendes Magma auf Gesteinsschichten, die wasserführend sind und dadurch kommt es zu einer gewaltigen Explosion. Das Magma und Gestein wird in kleinste Bestandteile zerfetzt und aus dem Explosionstrichter geschleudert. Über dem Explosionsschlot entsteht ein Hohlraum und durch zusammenbrechendes Gestein wird aus dem Explosionsschlot ein Einsturz- oder Maartrichter. Nach der vulkanischen Tätigkeit füllen sich diese Trichter mit Wasser und ein Maar ist entstanden.

In der Eifel wurden über 70 Maarvulkane gezählt, von denen 60 bereits verlandet sind. Nur noch zehn Maare sind heute noch mit Wasser gefüllt.